Archiv der Kategorie 'Stadionverbote'

Beamten Schwachsinn

Mittwoch, den 9. Januar 2008

Der Präsident des FC Zürich, Ancillo Canepa, wurde vom Stadtrichter wegen Einsetzens einer Lautsprecher- und Verstärkeranlage im Freien persönlich zu einer Busse von CHF 100.- (plus Schreibgebühren von CHF 158.-) verdonnert.

Der Grund dafür: Für die Eröffnungsfeier des neue Letzigrund-Stadion bewilligte die Stadt Zürich Musikdarbietung für Südkurven-Fans. Dies von 13.30 Uhr und 14.15 Uhr. Da die erste Band jedoch bereits um 13 Uhr zu spielen begann und Ancillo Canepa nicht die Musik abschalten liess, wurde er nun persönlich gebüsst.

Man beachte folgende Infos auf fcz.ch

Der FC Zürich verzichtet auf eine Einsprache. Dies in der Hoffnung, damit einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung einer allfälligen Arbeitsüberlastung bei der zuständigen Behörde zu leisten.

Football Smilie Dä Hooligän meint: “Hends nüt besser ztu? Sind die böse Hooligans nüm gnug gut zum nerve?”

Lucien Favre sah die Hölle

Dienstag, den 4. Dezember 2007

Sonntagmorgen war Favre nach Serbien geflogen. Pünktlich zum Anpfiff des Spiels Roter Stern Belgrad gegen Hajduk Kula (1:1) war er um 13 Uhr im Stadion. Im Visier des Trainers: Der Mittelfeldspieler Nenad Milijas (24) von Roter Stern, der vielleicht im Januar nach Berlin kommt. Doch in der Halbzeit-Pause wurde die Spionage-Tour nur noch zur Nebensache, weil im Fan-Block eine Feuerhölle tobte, angezündelt von wahnsinnigen Belgrad-Hooligans. Ein Zivilpolizist nahm die Randale der Fu?ballverbrecher mit einer Videokamera auf. Daraufhin griff der tobende Mob den Beamten mit herausgerissenen Stadionsitzen an und beschossen ihn mit Feuerwerkskörpern. Als seine Jacke brannte, feuerte der Polizist zwei Warnschüsse zu seiner Verteidigung ab. Andere Kollegen mussten ihn aus der tobenden Menge befreien. Mit schweren Brandverletzungen musste der Ordnungshüter ins Militärkrankenhaus. Laut ärzten ist er im kritischen Zustand. Favre war auf der Ehrentribüne, bekam alles mit: “Ich war nie in Gefahr, ich hatte auch keine Angst. Aber ich habe die Ausschreitungen gesehen und war erschrocken.”

Berliner Kurier, 04.12.200

Football Smilie Dä Hooligän meint: “Brutal, aber Bulle hend nüt i de Kurve verlore.”

Delta Security und der Mörder

Mittwoch, den 28. November 2007

Skandal: Der 21-jährige Mörder von Francesca arbeitetet bei der Delta Security.
Auszug aus dem Tages Anzeiger:

Laut Recherchen des ?Tages-Anzeigers? arbeitete L.W. seit Mitte 2006 bei der Firma. Die Recherchen ergaben zudem, dass der Mann mehrfach vorbestraft war: Wegen Betrugs, Brandstiftung und Körperverletzung. Eine Bestätigung dieser Informationen gab es zunächst nicht.

Somit steht die Firma Delta Security ein weiteres Mal in der Kritik. Diesmal nicht nur von FCZ Fans.

Die Geschäftsleitung der Delta Security sagte dem TV-Sender TeleZüri, dass L.W. während seiner beruflichen Tätigkeit nie negativ aufgefallen sei.

Remember: FCZ Fans decken Sicherheitsskandal auf.

Hakans Spuck-Attacke

Montag, den 12. November 2007

Nun ist bekannt weshalb Raffael mit seiner Hand das Gesicht von Hakan Yakin berührte. Dies folgt auf eine Spuck-Attacke von seitens Hakan wie nun dieses Bild eindeutig zeigt. Sollte diese Attacke auf den TV Bildern ebenfalls zusehen sein, wird Hakan wohl mit Konsequenzen rechnen müssen.

Hakans Spuck-Attacke
Bild: Keystone / Gefunden unter 20min.ch

Haben FCZ Fans ein Alkoholproblem?

Mittwoch, den 19. September 2007

Am Sonntag, beim Derby und Letzigrunderöffnungsfeier, und am Mittwoch, beim Spiel gegen den FC Basel verhängt die Zürcher Stadtpolizei wieder einmal ein Alkoholverbot. Das heisst 31 Gastrobetrieben und Kleinverkaufsstellen in der Umgebung des Letzigrund dürfen von 11 bis 23 Uhr am Sonntag und am Montag von 17.30 bis 23.30 Uhr nur Leichtbier und keine Spirituosen verkaufen. Die Strategie muss sich wohl bewährt haben beim letzten Derby, bzw. an der Meisterfeier.

Nun kommt jedoch der Höhepunkt. Gemäss Italienischer Zeitung bzw. Diskussionen in Internetforen, wird morgen ab 10 Uhr in Empoli kein Akohol zu finden sein. Nun stellt sich die Frage ob diese Massnahme in Italien üblich ist oder ob sich die Carabinieri bei der Stadt Polizei Zürich nach möglichen Massnahmen gegen die ‘bösen’ Zürcher schlau gemacht hat?

Zürcher Südkurve und Ancillo Canepa

Dienstag, den 18. September 2007

Vertreter der Südkurve haben sich mit dem Präsidenten des FCZ zu einem konstruktiven Gespräch getroffen und bezüglich Fankultur und zukünftiger Zusammenarbeit eine Einigung erzielt. Sie werden sich in Zukunft auch regelmässig treffen um anstehende Fragen gemeinsam rasch und direkt zu besprechen.

Welche Einigung wurde bezüglich Fankultur und zukünftiger Zusammenarbeit ausgehandelt? Hab ich das nur übersehen oder steht wirklich nichts von der Einigung?
Den Rest gibt es auf suedkurve.ch oder fcz.ch nachzulesen.

1. Rayonverbot aufgehoben

Mittwoch, den 12. September 2007

Am letzten Freitag hat das Bezirksgericht Zürich das Rayonverbot gegen einen FCZ-Fan, der an der Meisterfeier im Mai angeblich eine Kamera von SF DRS beschädigt haben soll, aufgehoben. Er beteuerte seinen Unschuld und gesteht das TV Team lediglich gewarnt zu haben, da Meiden Leute bei Fussball Fans nicht besonders beliebt sind. Bis heute konnte ihm keine Schuld bewiesen werden, was die Auflösung des Rayonverbot zufolge hat.

Das Rayonverbot hätte die Bewegungsfreiheit des FCZ-Fans stark eingeschränkt: Es wäre ihm untersagt gewesen, ein Jahr lang fast die gesamte Innenstadt, Teile des Seebeckens und Gebiete um die Bahnhöfe Altstetten, Oerlikon, HB und Stadelhofen während Sportveranstaltungen zu betreten. Was das konkret bedeutet – zählen auch 4.-Liga-Spiele zu den genannten Sportveranstaltungen? -, ist unklar. Und auf welcher Grundlage erteilt die Stadtpolizei solche Rayonverbote?

An alle betroffenen Fans, welche zu Unrecht mit einem Rayonverbot belegt wurden: Wehrt euch!!!
Quelle: tagesanzeiger.ch

Skandal in Istanbul

Samstag, den 1. September 2007

Waren es vor ein paaren Jahren die türkischen Beamten welche die Schweizer Nationalmannschaft in Istanbul regelrecht schikanierten. Am vergangenen Mittwoch waren es jedoch nicht die türkische Beamten welche in Istanbul auffielen, sondern die Schweizer Zivilbeamten der Stadt Zürich. Als bei der Einreise die Pässe der Fans vom Zürcher Südkurve Charter kontrolliert wurden, standen Zürcher Zivilbeamte hinter den türkischen Kollegen und fotografierten mit ihren Digitalkameras einzelne Pässe sorgfältig. Von den ca. 150 Mitgereisten Fans sollten gemäss Michael Wirz, Sprecher der Stadtpolizei, wurden jedoch nur 20 Pässe fotografiert.

…dass die verdächtigten Fans dank den Passfotografien jetzt identifiziert seien, was die Ermittlungen voranbringe. Mit andern Worten: Die in Istanbul gewonnenen Daten werden in Zürich weiterverwendet.

Alle betroffenen sollten folgender Artikel ebenfalls durchlesen: “Stadtrat will mehr Daten
Quelle: Div. mitgereiste Fans und tagesanzeiger.ch

Stadtrat will mehr Daten

Donnerstag, den 30. August 2007

Bis anhin wurde in der HOODAT (Hooligan-Datenbank der Stadt Zürich) nur Personen aufgenommen welche gewalttätige Handlungen vorgenommen haben (dazu gehört auch Sachbeschädigung, sowie abfeuern von Pyro). Neuerdings möchte der Zürcher Stadtrat, das auch potenzielle Hooligan aufgenommen werden.

Als ?Gewalt suchend? gelten gemäss den vom Stadtrat verabschiedeten Vorschriften zur städtischen Hooligan-Datenbank Personen oder Personengruppen, die an einer Sportveranstaltung durch ihr Verhalten aufgefallen sind und einer polizeilichen Massnahme unterzogen wurden.

War der Transport im Fankonvoi (oder war es ein Gefangenenkonvoi) vom Provinzbahnhof in Sion zum Tourbillon etwa keine polizeiliche Massnahme?

Registriert werden können damit etwa Personen, die sich bei Sportanlässen ?über einen längeren Zeitraum Ansammlungen anschliessen, von denen Gewalttätigkeiten ausgehen?.

Quelle: tagesanzeiger.ch

Benedikt Weibel lobt Verhaftungsaktion

Donnerstag, den 23. August 2007

Benedikt Weibel, Delegierte des Bundesrats für die Euro08, lobt die Verhaftungsaktion vom 8. Dezember 2005 anlässlich des Spiel GC – FC Basel. Dabei wurde ein Extrazug der Basler Fans in Altstetten gestoppt und alle Mitreisenden wurden festgehalten und kontrolliert. Darunter befanden sich auch sehr viele Eltern und Kindern.

Dies sei eine der besten Aktionen der Polizei in der Schweiz gegen Gewalt rund um die Stadien gewesen, sagte Weibel.

Herr Weibel, was sollte sinnvoll sein bei einer Verhaftungsaktion bei der mehr als 99% unschuldige betroffen sind?
Quelle: 20min.ch und blick.ch