Archiv der Kategorie 'Stadionverbote'

Online Pranger

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Der FCZ hat einen Online Pranger bezüglich den Vorfällen in Basel erstellt.

Der Stadtclub möchte der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt helfen, die fehlbaren Personen, die am 2. Mai Fackeln aus dem FCZ – Sektor in die unteren Zuschauerreihen warfen, zu eruieren. Aus diesem Grund hat der FC Zürich auf seiner Homepage www.fcz.ch Bilder von diesen Personen veröffentlicht in der Hoffnung, dass sich Zeugen via e-mail bei ihm mit sachdienlichen Hinweisen melden. Der Stadtclub garantiert absolute Diskretion. Quelle: fcz.ch

Football Smilie Dä Hooligän meint: “D’Webmaster söt mal e Gallery ufschalte.”

Medienecho zum 2.Mai

Montag, den 5. Mai 2008

Eskalation in Basel: Feuerbälle auf FCB-Fans (20min.ch – 03.05.08)
Rache für die Schande von Basel (blick.ch – 04.05.08)
Petarden-Attacke auf Fans: ?Muss es erst Tote geben?? (20min.ch – 04.05.08)
Das Protokoll der Krawalle beim St.-Jakob-Park (baz.ch – 04.05.08)
Petarden in BHs und Genitalien (blick.ch – 05.05.08)
Canepa: Die sind “nicht therapierbar” (blick.ch – 05.05.08)
FCZ-Fan rappt gegen Gewalt (heute-online.ch – 05.05.08)
?Pädagogische Aktion? gegen Fackelwerfer (20min.ch – 05.05.08)
?Sorry, FCB?: FCZ-Fans schämen sich für Angriff (20min.ch – 05.05.08)

Gefährlich, uncool und einfach nur dumm

Sonntag, den 4. Mai 2008


Bild von efzezet.ch

FC Basel – FCZ (4-0)

Samstag, den 3. Mai 2008

FC Basel - FC Zürich (4-0)
Foto von kurzpass.ch

Leider wurde nach dem 2-0 in der 21 Minute mehrere Leuchtpetarden in Richtung Basel Fans geworfen. Mind. 2 Zuschauer haben sich dadurch verletzt. Leider werfen solche Szene ein schlechtes Licht auf die Fankultur, insbesonders das zünden von pyrotechnischen Materialien. Trotzdem sollte nicht alle Fans in den gleichen Topf geworfen werden. Anbei ein Video der wirklich unschönen Szenen.
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Wer sind die Schuldigen? K4, Prolls und 1. Mai Chaoten? Stellungnahme des FC Zürich.

Nach dem Spiel wurden die Fans des FC Zürich über 15 Minuten im Stadion festgehalten. Vor dem Stadion wurde die Gellertstrasse von der Basler Polizei abgesperrt. Die Zürcher Fans wurden hinter Gitter mit Sichtschutz zusammengepfercht. Ein Schwein hat die besseren Zustände in seinem Stall als ein FCZ Fan in Basel. Als die aufgebrachten Fans versuchten die Stahlgitter nieder zu reisen, wurde wieder einmal wahllos Gummischrott und Tränengas in die (eingesperrte) Menge geschossen, womit die FCZ Fans zurück ins Stadion flüchten mussten. Nachfolgendes Video zeigt die sinnlose Einkesselaktion der Basler Polizei, welche ziemlich schwach aussahen.
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Als man dann auf den Extrazug wollte, versperrte die Polizei einem den Weg und man war schutzlos dem Tränengas und Gummischrothagel ausgeliefert. ?Panik kam auf, Leute schrien, weil sie Gummigeschosse an den Kopf kriegten?, beschreibt der Augenzeuge die wüsten Szenen gegenüber 20minuten.ch.

“Doppelpass”

Sonntag, den 13. April 2008

Im Viertelfinalspiel zwischen der Schweiz und Kroatien wird den Gästen ein Tor aberkannt. Es kommt zu Tumulten in Basel. Ein Fan verletzt mit einer Pyro-Fackel mehrere Menschen und es kommt zu einer Massenpanik. 700 Einsatzkräfte spielten dieses Szenario im Hinblick auf die Euro 08 durch. Quelle: 20min.ch

So beginnt der Artikel in der online Ausgabe von 20min.ch. Div. Einsatzkräfte aus Basel probten im 42’500 Zuschauer fassendem Stadion St. Jakobs Park den Ernstfall. Neben der Evakuierung, Bergung, sowie Versorgung der Verletzten übte die Staatsanwaltschaft mit einer ‘Haftstrasse’ das rasche abfertigen von Delinquenten.

Es müssten aber noch kleinere Dinge verbessert werden – wie beispielsweise die Schnittstellen, sagte Manuel Friesecke, Sprecher der übung “Doppelpass 08″, auf Anfrage. Quelle: baz.ch

Was aber wenn eine Panik nicht wie geprobt unter 500, sondern unter den 40’000 Zuschauer ausbricht? Kommt vielleicht nicht die Staatsanwaltschaft noch vor der Evakuation?

Spotter kennen Szenenhäuptlinge

Mittwoch, den 19. März 2008

Um jede Fussballmannschaft scharen sich auch Risiko-Fans ? dank szenekundigen Kantonspolizisten sind diese keine Unbekannten.

Spotter sind ein Bindeglied zwischen Fans und Polizei, der sie angehören. An der Euro 08 werden ausländische und einheimische Spotter zusammenarbeiten, wie dies im Klubfussball üblich ist. Der ?Bund? begleitete die Spotter ans Spiel YB – FC Zürich in Bern

.Am Sonntag kurz nach Mittag treffen ein paar Kantonspolizisten auf dem Posten am Berner Nordring ein. Die meisten sind Männer, sie begrüssen sich kameradschaftlich mit Handschlag. Im Korridor stehen ein Eierkarton mit Ostereiern und Streuwürze; Zeit fürs Eiertütschen hat aber niemand. Die Spotter, wie sich die szenekundigen Polizisten an Fussball- und Eishockeyspielen selber nennen, treffen sich zum Briefing.

?Es ist ein Hochrisikospiel mit bis zu 20 000 erwarteten Zuschauern?, sagt der Gruppenchef. Aus Zürich würden gegen 900 Fans ans Spiel YB – FC Zürich kommen, darunter 150 Risiko-Fans. Reisecars seien keine gemeldet, Hooligans würden mit Autos anreisen ? wenn überhaupt welche kämen. Hingegen müsse damit gerechnet werden, dass ?Züri united? komme, weil die Grasshoppers bereits am Vortag gespielt haben. Die Heimszene werde mehr oder weniger vollzählig sein, Absprachen seien keine bekannt. Der Gruppenchef fordert seine Leute auf, vor allem unter dem Fan-Nachwuchs Personenkontrollen zu machen, um die Jungen aus der Anonymität herauszuholen. (weiterlesen …)

Yassine Chikhaoui mit Fackel

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Wenn das nur keine Folgen hat.
Yassine Chikhaoui mit Fakel
Gefunden auf chi5aoui17.skyrock.com

UEFA-Vorschrift nur für uns?

Freitag, den 18. Januar 2008

Der Kollege vom fcz.watchblog.ch hat den Bestellvorgang für die HSV Fans welche in den Letzigrund pilgern wollen für das UEFA Cup Spiel gegen den FC Zürich ausprobiert.

Ein HSV-Fan muss nirgends eine ID oder Passnummer angeben. Es sind einzig die bei jedem Online-Verkauf üblichen Angaben wie Adresse etc. zur Person nötig. Ein einzelner Besteller kann zudem auf seinen Namen maximal vier Tickets kaufen ? für die drei zusätzlichen Tickets sind überhaupt keine Angaben, nicht einmal der Name, zu weiteren Personen nötig. fcz.watchblog hat den ganzen Verkausablauf diesbezüglich getestet.

Sollten die Vorgaben der UEFA, auf welche sich der FC Zürich bezieht nicht für beide Mannschaften gelten?

FCZ rechtfertig Registrierung

Donnerstag, den 17. Januar 2008

Wahrscheinlich wurden gestern im FCZ Fanshop keine Tickets für das Auswärtsspiel in Hamburg verkauft, deshalb versucht der FC Zürich in einem Kommuniqu? die Registrierung zu rechtfertigen.

Artikel 2.3 und 4.3 der UEFA-Weisungen ?Verbindliche Sicherheitsvorkehrungen? schreiben unmissverständlich vor, dass beim Kartenverkauf genaue Aufzeichnungen über alle Personen gemacht werden müssen, an die Karten zugeteilt oder verkauft werden.

Das Reglement ist von 2004 und der einzige Artikel in welchem die Pass/ID-Nummer erwähnt wird, ist Artikel 4.3:

Im Falle von Spielen im Ausland sollten Verbände und Vereine nur Eintrittskarten an die Anhänger abgeben, die ihnen ihren Namen, Adresse, Passnummer und Einzelheiten über die Hin- und Rückreise sowie ihren Aufenthaltsort im Ausland mitteilen.

Quelle: Verbindliche Sicherheitsvorkehrungen von 2004
D.h. wir müssen nun auch noch unsere Reisezeit, Hotel und Unterhosengrösse angeben?
Wie bereits erwähnt, gemäss UEFA-Sicherheitsreglement Ausgabe 2006 Artikel ist das ganze nur unter gegeben Umstände nötig.

Soweit die Umstände es erfordern, müssen der Ausrichter und die teilnehmenden Verbände bzw. Vereine, die Eintrittskarten vergeben, über den Verkauf detailliert
Buch führen, einschliesslich Name und Adresse aller Karteninhaber. Im Falle von Spielen im Ausland und sofern erforderlich, dürfen Verbände bzw. Vereine nur Eintrittskarten an Anhänger abgeben, die ihnen ihren Namen, ihre Adresse, ihre Passnummer und wenn möglich Einzelheiten über die Hin- und Rückreise sowie ihren Aufenthaltsort im Ausland mitteilen.

Ein reines Katz und Maus Spiel!

Ticket für UEFA Cup Spiel in Hamburg

Mittwoch, den 16. Januar 2008

Ab heute ist es möglich im FCZ Fanshop Ticket für das UEFA Cup Spiel gegen den HSV Hamburg (Gästesektor) zu kaufen. Der Preis beträgt 45.- CHF. Was jedoch wieder einmal mehr als sauer auf stösst, ist die unnötige und umständliche Datensammlung des FC Zürich und seiner Vereinsleitung.

Gegen Angabe der Personalien und Pass-/ID-Nummer (Pflicht gemäss UEFA-Reglement, unbedingt Pass oder ID mitnehmen!) kann man für SFr. 45.- ein Ticket beziehen.

Wer das UEFA Cup Reglement einsehen möchte, kann dies unter diesem Link.
Schaut man sich den Artikel 13 – Spielorganisation genauer an, findet man folgende Artikel:

13.06 Die an den UEFA-Klubwettbewerben teilnehmenden Vereine müssen mindestens 5% des Gesamtfassungsvermögens ihres Stadions ? in einem getrennten, sicheren Sektor ? den Anhängern des Gastvereins vorbehalten…

13.07 Gastvereine, die die Gesamtheit oder einen Teil der Plätze im getrennten Stadionbereich beansprucht haben, dürfen ungebrauchte Karten bis sieben Tage vor dem Spiel unentgeltlich dem Heimverein zurückgeben, es sei denn, die beiden Vereine haben eine anders lautende schriftliche Vereinbarung. Nach Ablauf dieser Frist muss der Gastverein das ganze Kontingent bezahlen, ungeachtet dessen, ob er alle Karten verkauft hat oder nicht.

13.08 Der Heimverein kann vom Gastverein zurückgegebene oder nicht beanspruchte Eintrittskarten neu zuteilen, vorausgesetzt, dass alle Sicherheitsmassnahmen (vgl. vorliegendes Reglement und UEFA Sicherheitsreglement) eingehalten und die Karten nicht den Anhängern des Gastvereins zugeteilt werden.

Das UEFA Sicherheitsreglement konnte ich bis jetzt leider nicht ausfindig machen (wer den Link hat, soll ihn doch in den Kommentaren posten). Steht somit nichts von Personaldaten wie Pass oder ID-Nummer.

Wie das fcz.watchblog.ch an Weihnachten schrieb, gab es zum Jahreswechsel einiges Zoff zwischen Zürcher Südkurve und der Vereinsleitung. Folgender Text wurde auf fcz.ch aufgeschaltet:

Der FC Zürich wird zu diesem Spiel keine Ticket-Voucher an Fangruppierungen zum Eigenverkauf aushändigen können, da dem Verein trotz mehrmaligen Versprechungen und Zusicherungen mehr als CHF 20′000.00 für die Tickets beim Auswärtsspiel in Prag immer noch nicht überwiesen worden sind.

Die Rechtfertigung, bzw. die Dementierung ist im fcz.watchblog.ch vollständig nachzulesen.

Die Zürcher Südkurve empfiehlt nun, mit dem Ticket kauf abzuwarten und wirft dem FC Zürich reine Datenspeicherung vor.

Wir werden die Vermutung nicht los, das es nur darum geht Namen zu sammeln um diese bei Bedarf an andere Stellen (Polizei, HSV, SFV) weiter zu geben, was laut Datenschutzgesetz so oder so nicht erlaubt ist. Aus Erfahrung können wir sagen, dass es diese Stellen immer wieder versuchen so an diese Daten heran zu kommen.

Und wie der FC Zürich mit heiklen Personendaten umgeht ist ebenfalls bekannt: So wurde bei der Letzigrund Ausschlachtung auch Listen mit Name von mit Stadionverbot belegten Personen gefunden, welche in nicht abgeschlossenen Räumlichkeiten zu finden waren.

Edith meint: Das Uefa-Reglement beginnt mit dem Wortlaut: Soweit die Umstände es erfordern..und endet mit…dürfen Vereine die Tickets nur an Anhänger abgeben, die ihnen Name, Adresse und Passnummer und Einzelheiten der Reise mitteilen. Quelle: fczforum.ch

Edith meint ebenfalls: Was passieren kann, wenn die Polizei zu diesen Daten kommt: Fall eines St.Galler Fan auf Tele Ostschweiz bis zur 9. Minute. Quelle: fczforum.ch