Archiv der Kategorie 'Stadionverbote'

Gemeinsam gegen Gewalt

Dienstag, den 12. Januar 2010

Die drei Zürcher Sportklubs FCZ, GC und ZSC arbeiten nun zusammen gegen die Gewalt in und um die Stadien. In der heutigen ZüriNews Ausgabe spricht sich Ancillo Canepa für die Polizei in den Stadien aus, jedoch nur bei Hochrisikospielen. Der Beitrag kann heute jeweils zur vollen Stunde auf TeleZüri gesehen werden, ansonsten ab morgen via TeleZüri Homepage.

Video: Polizeigewalt der Stapo Zürich

Donnerstag, den 3. Dezember 2009

Offener Brief an die Fans des FC Zürich

Montag, den 30. November 2009

Die Geschäftsleitung des FC Zürich rechtfertig die Massnahmen das keine Auswärtstickets und keine Gästetickets bei Hochrisikospielen mehr abgegeben werden mit einem offener Brief an seine Fans. Wir möchten das ganze mal unkommentiert weitergeben.

Dass der Entscheid der Geschäftsleitung des FC Zürich, bis auf Weiteres keine Auswärtstickets und keine Gästetickets bei Hochrisikospielen abzugeben, nicht überall auf Gegenliebe stossen wird, war uns klar. Nach den Vorfällen in Basel mussten wir aber handeln und die „Notbremse“ ziehen. Wir können und wollen die moralische Verantwortung für solche Gewaltexzesse nicht mehr übernehmen.

Wir waren in den letzten Monaten stets bemüht auf die Bedürfnisse der Fans einzugehen und diese wo möglich auch zu berücksichtigen bzw. in Betracht zu ziehen. Ausserdem hat der zeitliche und finanzielle Aufwand bezüglich des Themas „Sicherheit und Fans“ in den letzten Monaten massiv zugenommen. Zu erwähnen sind z.B:

- Hohe Bussen von der SFL und der UEFA (sechsstellig)
- Ausgesprochene und angedrohte Geisterspiele mit hohem finanziellen Schaden
- Hohe Sicherheitskosten im Letzigrund-Stadion (über 1 Mio Fr.)
- Neu durch uns zu berappende Polizeikosten (0,5 – 1,0 Mio Franken)
- Rechnungen für Sachschäden, welche Fans ausserhalb von Zürich anrichten (jetzt aus Basel vom Stadionbetreiber 0,25 Mio Franken)
- Rechnungen für Schäden im Letzigrund-Stadion, von der SBB, von Anwohnern
- Hohe Anwaltskosten
- Kosten für obligatorische Fan-Projekte
- Zeitintensive Einvernahmen und Hearings bei Disziplinar- und Rekurskommissionen
- Zeitraubende Besprechungen mit Bund, Stadt und der Polizei
- Zusatz-Kosten aufgrund umfangreicher neuer Massnahmenkataloge

Wir erhalten zudem viele Reaktionen von Familien und anderen FCZ-Anhängern, die sich weigern, die Spiele des FCZ zu besuchen. In Mailand wurde das CL-Spiel gegen AC Milan beinahe abgebrochen und mit 0:3 forfait erklärt. Darüber hinaus schadet die negative Berichterstattung unserem Image im In- und Ausland. Dies mag auch ein Grund sein, weshalb wir einen tiefen Zuschauerdurchschnitt aufweisen.

Unter solchen Rahmenbedingungen stellt sich auch die Sinnfrage, ob in Zürich noch professioneller Fussball betrieben und angeboten werden kann und soll. Die wirtschaftlichen und sportlichen Herausforderungen sind enorm, deshalb wären wir wenigstens „familienintern“ auf eine positive Unterstützung angewiesen. Wenn diese aber ausbleibt vergeht auch Exponenten und Sponsoren langsam aber sicher die Lust an der Sache und sie fragen sich, weshalb sie sich auch in Zukunft noch für den FCZ engagieren sollen.

Natürlich wissen wir, dass sich der Grossteil der FCZ-Fans korrekt verhält. Dass durch unsere Massnahme auch die vernünftigen und korrekten Fans betroffen werden, tut uns leid. Aber wir sind nicht mehr in der Lage, konkret zwischen den “guten” und den “bösen” zu unterscheiden und diese entsprechend unterschiedlich zu behandeln. Viele Chaoten verstecken sich in der Anonymität der Masse und werden dort gelegentlich auch geschützt.

Unser Entscheid ist vor allem aber auch als “Timeout” zu verstehen, damit wir gemeinsam mit den Fan-Verantwortlichen intelligente und nachhaltige Lösungen finden können. Wir werden uns deshalb in den nächsten Wochen mit den Fan-Verantwortlichen treffen und das weitere Vorgehen besprechen.

In diesem Sinne hoffen wir auf Verständnis für unsere Massnahme. Wir werden zum Stand der Dinge die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit wieder orientieren.

Die Geschäftsleitung des FC Zürich

Kritik am Polizeieinsatz in Basel

Samstag, den 28. November 2009

Das die Meldungen der Zeitungen bez. Fussballfans sehr einseitig berichten, möchte ich hier noch ein paar weitere lesenswerte Artikel bringen, welche eine andere Sicht der Erreignisse in Basel vor und während dem Cupspiel zeigen.

knappdaneben.net – “Die andere Sicht auf FCB-FCZ
20min.ch – “Fans üben Kritik am Polizeieinsatz in Basel
referendum-bwis.ch – “Freund und Helfer

Schweiz vs. England

Mittwoch, den 25. November 2009

Gemäss Interview in der Print Ausgabe von 20 Minuten behauptet Hooligan-Experte Dölf Brack folgendes: “Schweizer Hooligans sind die schlimmsten”. Da hat jemand wohl immer noch nicht den Unterschied zwischen Hooligans und Chaoten verstanden. Ein weiterer spannender Artikel (welcher auch Herrn Brack mal lesen sollte) gibts bei spotal.ch von Peter Balzli “Das Comeback der Hooligans“.

In der Schweiz feiern die Fussball-Hooligans fröhliche Urständ. Behörden fragen sich: Wie sind die Engländer dieser Landplage Herr geworden? Die Antwort: nicht wirklich. Das bewies das Ligacup-Spiel West Ham United gegen Millwall.

Stellungsnahme zur Medienmitteilung

Dienstag, den 24. November 2009

Soeben haben wir eine Stellungsnahme zur Medienmitteilung des FC Zürich zu den Ausschreitungen in Basel von Philipp Burckhardt, Fanverantwortlicher FC Zürich, beim Kollege des FCZ Watchblog gefunden. Gerne möchten wir diese weitergeben.

“Ich begrüsse und teile die scharfen Verurteilungen der FCZ Geschäftsstelle zu den schweren Ausschreitungen in Basel.

Die ohne Tickets nach Basel angereisten Chaoten stürmten den Eingang und haben im unteren Gästesektor schwere Verwüstungen angerichtet.

Weiter möchte ich aber darauf hinweisen, dass die von der FCZ Geschäftsleitung nun getroffenen Sofortmassnahmen zu keinem Zeitpunkt weder mit dem Clubinternen Sicherheitschef Peter Bürki noch mit mir als Fanverantwortlichen abgesprochen oder koordiniert wurden.

Die angekündigten Massnahmen erachte ich als wenig tauglich, sind es doch genau diese Chaoten , die ohne Tickets nach Basel gereist sind und den Eingang gestürmt haben.

Bestraft werden mit diesen Massnahmen nun aber jene Fans, die ordentlich mit Tickets anreisen.

Die ohne Tickets anreisenden Chaoten werden sich von solchen Massnahmen leider nicht abschrecken lassen. Diese Gruppe kümmert einen Fanpass so wenig wie ein Zutrittsticket.

Wir bitten deshalb die Fans, sich mit Fragen zur geplanten Umsetzung nicht an die Fancrew sondern direkt an den FC Zürich zu wenden.“

Philipp Burckhardt
Fanverantwortlicher FC Zürich

Erste Konsequenzen

Montag, den 23. November 2009

Aufgrund den schweren Sachbeschädigung im Gästesektor des St. Jakob Park vor und während dem Cupspiel des FC Basel gegen den FC Zürich hat der FC Zürich reagiert.

- Der FC Zürich wird bis auf weiteres keine Tickets mehr zu sämtlichen Auswärtsspielen des FCZ verkaufen.
- Der FC Zürich wird bei Hochrisiko-Heimspielen keine Tickets mehr an Gästefans verkaufen.

Das mediale Echo auf die Sachbeschädigungen und die 25 Verletzten (Aufgrund Gummischrott- und Reizgaseinsatz) war sehr gross:

Das FC Zürich Fan-Blog distanziert sich von jeglicher Form von Gewalt, sei dies von Seiten der Fans sowie von Seiten des Staates!

Für das Spiel gegen den FC Aarau sowie das Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers bleibt jedoch alles beim alten. Canepa sagt, der FCZ werde bis zum Start der Rückrunde «hundertprozentig sicher» nicht von der Ankündigung abweichen. Allerdings hat die Stadtpolizei Zürich Vorbehalte geäussert, weil die Fans der Gastteams auch ohne Tickets nach Zürich reiste

Stadionverbote und Spielabbruch

Montag, den 12. Oktober 2009

Der FC Zürich wurde von der UEFA inzwischen in Kenntnis gesetzt, dass der deutsche Schiedsrichter kurz vor der Pause das Spiel abbrechen wollte. Hätte er dies getan, so wäre der historische Sieg im Mailänder San Siro-Stadion am Ende in eine 0:3 Forfait-Niederlage umgewandelt worden. Quelle: fcz.ch

Und passend zum Thema veröffentlicht der Tages Anzeiger streng geheime passwortgeschütze Statistiken über die Anzahl Stadionverbote pro Verein sowie die Anzahl der verschiedenen Vergehen, welche zu einem Stadionverbot führten.

Stadionverbot Vergehen Statistik

Stadionverbot Vereine Statistik

Geschichten “1.3.1.2″ – Die neue Serie!

Dienstag, den 29. September 2009


Szenen vor dem Spiel des FC St.Gallen – Young Boys.

Gamma NEIN!

Freitag, den 25. September 2009

Diesen Sonntag ist Abstimmung gegen die geplante Gamma Datenbank. Alle die nocht nicht ihre Stimme abgegeben haben sollen dies sofort tun.
GAMMA-NEIN