Weder das 5-eck noch die Duplexarena wird kommen. Die neuste Idee von Stadträtin Kathrin Martelli ist ein reines Fussballstadion für 20′000 Zuschauer auf dem Trainingsplatz neben dem alten Hardturmstadion. Auf der Fläche des alten Hardturmstadion wird die Stadt und die CS Hochhäuser mit Wohnungen und Büroräumen erstellen. Die CS wird sich nicht finanziell am Bau des Fussballstadion beteiligen.

Bild: Keystone/Handout
Fans sollen Stadion bezahlen
Die 100 Millionen Franken für die Arena muss die Stadt Zürich nun selbst tragen. Die Finanzierung soll durch eine ?Volks-Aktiengesellschaft? gesichert werden, wo neben der Stadt, die beiden Zürcher Fussballclubs GC und FCZ sowie mögliche Investoren beteilitgt sein sollen. ?Vor allem sind aber auch die Fans gefragt?, führte Stadtrat Martin Vollenwyder aus. Die Idee der Volks-Aktie ist es, dass die Fans sich selbst am Stadionbau beteiligen können. ?Kaufen nur 10 000 Fans eine Aktie ? 100 Franken, ist das bereits eine Million?, so Vollenwyder. Seine Hoffnung ist es, dass die Aktie ein Kultgut werde. ?Wenn alle, die nach einem reinen Fussballstadion schreien, sich beteiligen, steht dem Projekt nichts im Wege.? Tatsächlich benötigt die Stadt mindestens 20 Millionen Franken Eigenkapital für das neue Projekt.
Die Verhinderer
Das neue Projekt sei eine gute Lösung in vernünftiger Grösse, findet IG Hardturm Co-Präsidentin und SP-Kantonsrätin Monika Spring. ?Sofern die Baugesetze eingehalten werden, sehen wir bis jetzt keinen Grund für Einsprachen?, sagte sie weiter. Gleichzeitig wehrt sich die SP-Kantonsrätin gegen das ?Verhinderer-Image? ihrer Anwohner-Gemeinschaft. ?Wären beim alten Projekt die Baugesetze eingehalten worden, hätten wir vor Gericht keine Chance gehabt.? Das Gesetz sei aber an mehreren Orten verletzt worden.
Ganzer Bericht bei 20min.ch oder auf der offiziellen stadion-zuerich.ch Homepage.