Der Journalist im Extrazug…
Montag, den 23. Februar 2009Und dann geht alles sehr schnell. Drei vermummte Typen treten auf einen zu, man wird angeherrscht, hochgerissen und durch den Wagen gestossen. Die einen stehen da und johlen, andere versuchen die Lage zu beruhigen. Ein Faustschlag, zwei Fusstritte und mehrere Flüche später stolpert man aus dem Zug und steht in der Kälte, schwer atmend und benommen. Was ist passiert? Es steht zwar nicht in der Wegleitung der Südkurve, dennoch sei die Empfehlung nachgereicht: Das Aufklappen von Laptops in Sonderzügen ist zu unterlassen; man wird sie für einen Journalisten halten.
Die ganze Geschichte des armen Journalisten findet ihr unter tagesanzeiger.ch.
Man fragt sich nun, ob der liebe Herr wirklich kapiert hat weshalb er im Extrazug nicht zu suchen hat? Seit Jahren werden die Fussballfans als Chaoten und sogar Hooligans bezeichnet. Ausschreitungen von ein paar wenigen Idioten werden stärker ins Licht gerückt als die aufwenig produzierten Choreografien der Südkurve. Und jetzt fragt sich der Journalist, weshalb er im Extrazug seiner Chaoten und Hooligans nicht erwünscht ist? Bitte helft dem Journalist auf die Sprünge!
Update vom 26.02.2009: Wie könnte es anders sein, Blick.ch mit seiner Version der Geschichte und eine Stellungsnahme des FC Zürich zu den Ausschreitungen an welchen auch ein Fanverantwortlicher des FCZ durch einen Gummischrot-Einsatz eines Basler Polizisten schwer im Gesicht verletzt wurde. Gute Besserung, Philipp!










