Ancillo Canepa deckt Challandes den Rücken
In der gestrigen NZZ-Ausgabe nimmt Ancillo Canepa Stellung zur aktuellen Lage. Die Gründe für die andauernde Krise sieht Canepa in der Doppelbelastung welche der UEFA Cup darstellte, den vielen verletzten “Schlüsselspieler” und den zweifelhaften Pfiffen der Schiedsrichter. Auf die Frage ob man sich von Spielern trennen wird, welche noch laufende Verträge haben wurde folgendermassen geantwortet: “Dazu möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Wie gesagt, wir sind derzeit in der Planungsphase.”
Bleibt zu hoffen, dass wir die “Seuche”, wie die Krise liebevoll von Ancillo Canepa genannt wird, heute Abend abgeschüttelt werden kann. In der Rückrunde hat der FC Zürich keine Niederlage zu Hause hinnehmen müssen. Sion hat allerdings mit dem Sieg gegen Basel eine gehörige Portion selbstvertrauen getankt. Der FC Zürich wird sehr wahrscheinlich auch heute auf zentrale Spieler wie Hannu, Chikhaoui und Djuric verzichten müssen. Dafür sollten Schönbächler oder Emra Tahirovic eine Chance erhalten.
In 6.5 Stunden werden wir sehen, wie der FC Zürich mit dem momentanen Druck umgeht und ob man die Krise für 90 Minuten vergessen kann und Vollgas gibt. Man hört nach den Spielen immer häufiger: “Hätte die Mannschaft gekämpft und Dreck gefressen, wäre mir die Niederlage egal.” Also bleibt zu hoffen, dass sich die Herren heute Abend richtig reinknien und wir einen schönen Fussball-Abend erleben.