FC Basel – FCZ (2-1)
Montag, den 11. September 2006![]() |
|
| Quelle: 20min.ch | |
![]() |
|
| Quelle: 20min.ch | |
Der Stadtclub hat heute einen weiteren Grundstein für seine sportliche Zukunft gelegt.
Mit Captain Marc Schneider verlängerte der FC Zürich den 2007 auslaufenden Vertrag bis 30. Juni 2008 mit einer Option auf eine weitere Verlängerung des Arbeitsvertrages.
Der linke Aussenverteidiger wird am kommenden Dienstag in Thun an beiden Achillessehnen operiert und steigt erst wieder im Januar 2007 ins Mannschaftstraining ein.
Bis ins Jahr 2010 konnte sich der amtierende Schweizermeister mit Steve von Bergen einigen. Der Kontrakt des Neo-Nationalspielers wäre am 30.06.2008 ausgelaufen. Beim FC Zürich ist man froh, zwei menschlich und sportlich zum Verein passenden Spieler wie Schneider und von Bergen weiterhin in den eigenen Reihen zu haben.
Quelle: fcz.ch
Die Bilder sind frisch, auch wenn sie bald fünf Monate alt sind. Fussballfans, die den Rasen stürmen; Chaoten, die Spieler attackieren; eine Polizei, die völlig überfordert scheint; eine Strassenschlacht, die es so noch nie in Basel gegeben hat. Der 13. Mai rückte Basel in den Blickpunkt des nationalen Interesses – der 10. September wird es wieder tun. Diesen Sonntag ist der FC Zürich zum ersten Mal seit den Ausschreitungen wieder zu Gast im St.-Jakob-Park. Eine spezielle Ausgangslage: ?Ich habe das Gefühl, den Fans ist bewusst, um was es geht?, sagt Christian Kern, Geschäftsführer der Stadionbetreiberin ?Basel United?.Im Hinblick auf das Spiel vom Sonntag wurde das Sicherheitsdispositiv noch einmal verschärft. Die Sektorentrenner wurden auf 2,20 Meter erhöht, der gesamte Gästesektor wird mit mobilen Zäunen abgeschottet, im Stadion wird es mehr Sicherheitskräfte als üblich haben. Zusätzlich wurde der Eingang des Gästesektors angepasst, ?damit wir die Zürcher Fans schneller durchschleusen können?, sagt Kern.
Rund 600 FCZ-Fans haben im Gästesektor Platz – es werden aber rund 1000 bis 1200 mit Tickets erwartet, wie FCZ-Sprecher Alexander Kuszka sagt. Dem FCB, verantwortlich für die Vergabe der Tickets, ist das bewusst. FCB-Sprecher Josef Zindel: ?Wir haben auch für diesen Fall eine klare Strategie.?
Im Hinblick auf den Sonntag hat Christian Kern ein ?wachsames Gefühl?: ?Ich glaube, innerhalb des Stadions haben wir alles gemacht, um Gewalt zu verhindern.? Wenig Einfluss hat Kern auf die Lage ausserhalb des Stadions. Und die ist insofern speziell, als viele FCB-Fans nicht im Stadion sondern – wegen der gesperrten Muttenzer Kurve – ausserhalb sein werden. ?Dass unsere Fan-Kurve leer bleibt, die Gästefans jedoch ins Stadion dürfen, finden wir keine ideale Ausgangslage?, sagt Zindel. Auch Marcus Meier, Leiter des FanProjekts, findet es ?unglücklich?, dass gerade in diesem Spiel die Muttenzer Kurve leer bleiben wird. ?Ich frage mich, ob man das nicht anders hätte planen können.? Meier und sein Team werden am Sonntag beim Stadion präsent sein.
Wie in den vergangenen Spielen wollen die Fans hinter der Muttenzer Kurve grillieren – friedlich.
Via www.muttenzerkurve.ch wurde ein Aufruf verbreitet, den Gästesektor zu meiden und hinter der Muttenzer Kurve zu bleiben. Auch im Fan-Forum des FCB wird zum Teil sehr differenziert über die Signalwirkung des Spiels nachgedacht. Aufwieglerische Beiträge, wie es vor dem 13. Mai viele gegeben hatte, sind jetzt die absolute Ausnahme.
Zur Errinnerung: sport.sf.tv
Hoppla! Die Zeiten, als fröhliche Jugendliche nach Spielschluss das Spielfeld stürmten, um mit ihren Idolen zu feiern, scheinen endgültig vorbei. Spätestens nach den Krawallen vom 13. Mai, als der FC Zürich im Basler St. Jakob Park Schweizer Meister geworden war und es zu wüsten Szenen gekommen ist.
Ein neues Hooligan-Gesetz wurde bereits verabschiedet ? doch der Bundesrat will noch weiter gehen. Er prüft, wie das Stürmen des Spielfeldes zu einem Straftatbestand gemacht werden kann. Der Bundesrat ist bereit, ein Postulat von Nationalrat Norbert Hochreutener (CVP/BE) zu erfüllen, das Lehren aus dem Skandal-Finale vom 13. Mai zieht.
Es hätte sich gezeigt, dass es relativ schwer sei, Randalierer angemessen ins Recht zu fassen. Der Tatbestand sei so auszugestalten, dass das Stürmen des Spielfeldes für sich bereits strafbar werde und nicht irgendwelche andere Handlungen oder Vorsätze erforderlich seien.
Quelle: blick.ch